REACT-EU

Die Initiative „REACT-EU“ der Europäischen Union zielt darauf ab, die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Die Abkürzung steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“, also Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas. Im Rahmen der Initiative stehen für den Europäischen Sozialfonds (ESF) in Nordrhein-Westfalen rund 140 Millionen Euro bereit.

Entwickelt wurde ein Projekt, das zugewanderte Menschen – insbesondere aus Südosteuropa, Mittel- und Osteuropa – bei der (Re-)Integration in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit unterstützen soll. Dadurch sollen für diese Zielgruppe die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt abgemildert werden. Das Angebot findet flankierend zu den bereits bestehenden Strukturen und Angeboten statt.

Im Kreis Borken werden Zugewanderte aus Südosteuropa, Mittel- und Osteuropa unterstützt, wobei der Fokus auf den Herkunftsländern Rumänien und Bulgarien liegt. Die Zielgruppe wird niederschwellig angesprochen und der Bedarf ermittelt. Einfache Beratungsanliegen können direkt von der Fachkraft übernommen werden. Für weiterführende Beratung werden die Zugewanderten über die bestehenden Beratungsangebote informiert und motiviert, diese in Anspruch zu nehmen. Die Teilnehmenden können von der Fachkraft zu Beratungsstellen und Netzwerken begleitet werden. Die Projektlaufzeit erstreckt sich vom 01.03.2022 bis zum 31.03.2023.

Durchführende Träger:

EWIBO - Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt mbH
Adenauerallee 59
46399 Bocholt

https://www.ewibo.de/arbeiten/beratungsangebote/react-soe

Chance gGmbH

Fabrikstr. 3
48599 Gronau

https://www.chance-gronau.de

Ansprechpartner*in

Rebecca Feise

Sigrun Plogmann

Tel.: 02861 681-4371
s.plogmann@~@kreis-borken.de

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds / REACT-EU als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie